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Archiv ehemalige Raiffeisenbank Ravensburg eG

Weg für Bankenfusion ist frei

Weg für Bankenfusion ist frei

Vertreterversammlungen stimmen für neue VR Bank Ravensburg-Weingarten

RAVENSBURG (sz/fh) - Der Fusion der Genossenschaftsbanken Ravensburg und Weingarten im Juli steht nichts mehr im Wege: Bei den Vertreterversammlungen der Volksbank Weingarten (92 Prozent Zustimmung) und der Raiffeisenbank Ravensburg (100 Prozent) war das Wahlergebnis eindeutig. Das geht aus einer Pressemitteilung nach den beiden nicht öffentlichen Veranstaltungen hervor. Technischer Zusammenschluss ist am 15. Juli.

Mindestens 75 Pozent Zustimmung der anwesenden wahlberechtigten Vertreter war bei den beiden ordentlichen Versammlungen erforderlich. Diese Marke wurde bei beiden Veranstaltungen deutlich übertroffen. „Unsere Mitglieder und Kunden haben den Mehrwert dieser Fusion für sich erkannt“, sagte Arnold Miller, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Ravensburg. Die Volksbank Weingarten hatte ihre Vertreter am Montag in das Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben geladen. Fragen zur Fusion seien ausführlich behandelt worden, heißt es in der Pressemitteilung. 92 Prozent der Vertreter stimmten für den Zusammenschluss. Dabei wurden 207 Ja-Stimmen von insgesamt 225 gültigen Stimmen abgegeben. „Mit dieser Entscheidung können wir die zukünftigen Aufgaben in unserer Branche mit gebündelten Kräften angehen“, so Volksbank-Vorstandsmitglied Michael Buck. Bernhard Kohler wird Bucks neuer Vorstandskollege.

Einen Tag später stimmten die Vertreter der Raiffeisenbank Ravensburg in der Hauptgeschäftsstelle der Bank in der Georgstraße in Ravensburg ab. Alle 129 anwesenden Vertreter votierten für die Bankenfusion.

Die Vorbereitungen dazu laufen „in zahlreichen bankübergreifenden Projektgruppen bereits auf Hochtouren“, heißt es. Geplant ist die juristische Fusion für Anfang Juli. Zum 15. Juli werden die beiden Banken auch technisch zusammengelegt. Bis dahin bleiben beide Banken eigenständig und werden auch so lange noch unter dem eigenen Namen firmieren.

Die Vorstände beider Banken betonen in der Pressemitteilung, dass es sich bei der Fusion zur VR Bank Ravensburg-Weingarten „um einen Zusammenschluss unter Gleichen handelt“. „Wir nehmen das Beste aus beiden Banken, um daraus eine gemeinsame, noch stärkere Bank zu formen“, so Bernd Obrist. „Wir freuen uns über das Vertrauen unserer Mitglieder“, sagte Rainer Widemann.

Helmut Grieb, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank Ravensburg, habe sich bereit erklärt, auch im neuen Gremium der VR Bank Ravensburg-Weingarten den Vorsitz zu übernehmen.

Der neue Vorstand der VR Bank Ravensburg-Weingarten besteht aus Michael Buck, Arnold Miller, Bernd Obrist und Rainer Widemann. Wie berichtet, war Wilfried Deyle, Vorstandsmitglied der Volksbank Weingarten und für den neuen Vorstand der VR Bank vorgesehen, Ende März für viele Beobachter überraschend ausgeschieden. Über die Gründe für die Trennung schweigen sich alle Beteiligten weiter aus.

  • Name: VR Bank Ravensburg-Weingarten eG
  • Standorte: 19
  • Hauptsitz: Georgstraße 1, 88214 Ravensburg
  • Mitarbeiter: 203
  • Auszubildende: 24
  • Anzahl Kunden: 42 000
  • Betreutes Kundenvolumen: rund 2 Milliarden Euro
  • Anzahl Geschäftsstellen: 18
  • Bilanzsumme: rund 1 Milliarde Euro
VR-Talentiade 2017

VR-Talentiade 2017

Talente gesucht hieß es bei der großen VR-Talentiade beim TSB Ravensburg. Mehr als 50 Mädchen und Jungen zeigten dabei ihr Können im Fußballspielen. Bei dem Projekt werden im Land 40000 Nachwuchssportler gesichtet – es zählt damit zu den bundesweit größten Veranstaltungen.

RAVENSBURG – Große Talente-Sichtung beim TSB 1847 Ravensburg: Am vergangenen Samstag stellten im Rahmen der VR-Talentiade über 50 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis – und hatten dabei jede Menge Spaß. Bei der VR-Talentiade ging es darum, besonders gute Anlagen für das Fußballspielen zu sichten.

Als Partner in der Region wurde die VR-Talentiade von der Raiffeisenbank Ravensburg unterstützt. Diese zeigte sich beeindruckt von dem großen sportlichen Engagement der Kinder und der Begeisterung mit der alle am Talentiade-Tag bei der Sache waren. Da bei der VR-Talentiade nicht nur die Leistung, sondern auch der Spaß am Fußballspielen im Vordergrund stehen sollte, konnten sich bei der Siegerehrung alle Teilnehmer über eine Urkunde und ein kleines Geschenk von der Raiffeisenbank Ravensburg eG freuen.

Landesweite Förderung

Die landesweite VR-Talentiade wird von den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit insgesamt 16 Sportfachverbänden organisiert und ausgerichtet, die rund 2,5 Millionen Mitglieder in 9 500 Vereinen und Abteilungen repräsentieren. Die Talentiade wird in den Sportarten Fußball, Handball, Tennis, Turnen, Leichtathletik, Golf und Ski durchgeführt.

Jedes Jahr finden im Rahmen der VR-Talentiade überall in Baden-Württemberg rund 400 Veranstaltungen mit insgesamt 40 000 Nachwuchs-Sportlern statt. Damit zählt die im Jahr 2001 ins Leben gerufene VR-Talentiade zu den bundesweit größten Talentförderprojekten.

Horgenzell plant Rathaus

Horgenzell plant Rathaus

Gemeinderat beschließt Haushalt 2017

HORGENZELL (elo) - 15 Millionen Euro will die Gemeinde Horgenzell im Jahr 2017 umsetzen: Rund zwölf Millionen im Verwaltungs- und drei Millionen im Vermögenshaushalt. Das hat der Gemeinderat am Dienstag beschlossen. Nach Angaben von Kämmerer Ralf Meßmer erhöht sich damit das Haushaltsvolumen im Vergleich zum Vorjahr im Verwaltungshaushalt um zehn Prozent, im Vermögenshaushalt um 28 Prozent.

Die größte geplante Investition ist der Kauf des Raiffeisenbank-Gebäudes in Horgenzell. Es soll zum neuen Rathaus umgebaut werden. Für Kauf und ersten Bauabschnitt plant Meßmer im laufenden Jahr eine Million Euro ein. Zweitgrößter Posten bei den Ausgaben im Vermögenshaushalt wird der Grundstückskauf mit 650 000 Euro. Für 455 000 Euro will die Gemeinde bei Landwirten Ökopunkte einkaufen, um künftige Baugebiete auszugleichen.

Finanziert werden soll der Vermögenshaushalt vor allem aus der Rücklage der Gemeinde: Sie soll 1,4 Millionen Euro beisteuern. Dazu rechnet der Kämmerer mit Grundstücksverkäufen in Höhe von einer Million Euro sowie mit einer Zuführung vom Verwaltungshaushalt von einer halben Million Euro.

Fusion, Dividende und Mobile-Banking

Fusion, Dividende und Mobile-Banking

Gut besucht zeigten sich die Mitgliederversammlungen der Raiffeisenbank Ravensburg eG in den letzten Wochen.

RAVENSBURG – Für die Raiffeisenbank Ravensburg eG sind die Mitgliederversammlungen wichtige Bausteine, um mit ihren Mitgliedern in Kontakt zu kommen und den regen Austausch zu fördern. Als einer der wichtigsten Punkte stand die Bilanz des Jahres 2016 im Fokus der Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Hier gab es Erfreuliches zu berichten: Die Mitglieder erhalten für 2016 eine Dividende in Höhe von 5,5 Prozent. Den Krediten von 380 Millionen Euro stehen 421 Millionen Euro Einlagen gegenüber, ein jeweiliger Zuwachs von 4,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 593 Millionen Euro, 11,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Weiterhin: Die Kunden der Raiffeisenbank Ravensburg eG haben 2016 fünf Autos durch die Teilnahme am VR-Gewinnsparen gewonnen.

40 000 Euro gespendet

Insgesamt wurden bei den sieben Veranstaltungen 40 000Euro an die Vereine in der Region vergeben. Die Mitglieder konnten mit ihrer Stimmabgabe direkt vor Ort entscheiden, welche Vereine in welcher Höhe bedacht werden.

Online- und Mobile-Banking

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vorstellung des umfangreichen Angebots des Online- und Mobile-Bankings der Raiffeisenbank Ravensburg eG mit der Präsentation der wichtigsten Funktionen.

Zur geplanten Fusion mit der Volksbank Weingarten eG: Sitz und Hauptstelle der VR Bank Ravensburg-Weingarten eG ist Ravensburg. Die 15 Aufsichtsräte setzen sich aus neun von der Raiffeisenbank Ravensburg und sechs von der Volksbank Weingarten zusammen.

Im Rahmenprogramm spielten örtliche Musikkapellen zur Unterhaltung. Für das leibliche Wohl der Mitglieder war mit einem Büffet nach Veranstaltungsende ebenfalls gesorgt.

Verlosung

Wer sich bis zum 30. Juni 2017 neu zum Online-Banking der Raiffeisenbank Ravensburg eG freischalten lässt, kann ein Samsung Galaxy Tab S2 Wifi gewinnen

Zinsen steigen 2017 kaum

Zinsen steigen 2017 kaum

14 Volks- und Raiffeisenbanken erhöhen das Kundenvolumen

Mit einer steigenden Mitgliederanzahl und einem um 5,6 Prozent gewachsenen Kundenvolumen im Jahr 2016 ist die Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken Ravensburg-Bodensee-Sigmaringen (BZV) zufrieden. Für 2017 werden die Zinsen höchstens um 0,5 Prozent ansteigen die Niedrigzinspolitik werde bei allen Banken ihren Tribut zollen.

VON STEFANIE REBHAN

REGION - „Wir sind jemand und wir zahlen auch ordentlich Steuern, was man in dieser Branche nicht so oft sieht“, sagt Franz Schmid, Vorstandsvorsitzender der BZV. Damit spricht er unter anderem das Kundenvolumen an, das im Jahr 2016 auf 12,6 Milliarden Euro gestiegen ist. Dazu beigetragen haben die 14 Volks- und Raiffeisenbanken, aus der sich die BZV zusammensetzt. Ein Grund für den Erfolg sieht der Vorstand klar in der Regionalität. „Wir refinanzieren uns über die Kunden. Das heißt, die Kredite, die wir unseren Kunden geben, kommen auch von den Kunden“, erklärt Klaus Remensperger aus dem Vorstand der BZV. Mittlerweile zählt die Genossenschaft rund 160 000 Mitglieder und etwa 300 000 Privat-, Gewerbe-, und Firmenkunden. Viele von ihnen sind die sogenannten „Häuslebauer“, die sich den Niedrigzins zu Nutzen machen. Eine Immobilienblase in der Region befürchtet die BZV deshalb jedoch nicht, denn nach wie vor gebe es hierzulande zu wenig Wohnungen. Dies wiederum führe zu nachhatliger Nachfrage.

So gut die Niedrig- bzw. Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank für den „Häuslebauer“ ist, so besorgt zeigt sich die BZV darüber. „Wir erwarten langfristig deutliche Nebenwirkungen dieser Geldpolitik und werden die Effekte in der Altersvorsorge spüren“, sagt Franz Schmid. Er vermutet, dass die Zinsen in diesem Jahr höchstens um 0,5 Prozent steigen werden, was zu keiner großen Veränderung führe.

In diesem Jahr stehen außerdem noch drei Fusionen innerhalb der BZV an, unter anderem will sich die Raiffeisenbank Ravensburg mit der Volksbank Weingarten zusammenschließen. Die Banken wollen weiterhin die digitalen Zugangswege zur Bank wie Online- Banking oder Banking-App optimieren, sehen den Hauptzweck ihrer Arbeit aber nach wie vor in der persönlichen Kundenberatung.

Hohes Kundenvertrauen

Hohes Kundenvertrauen

Gut gelaufen trotz schwieriger Rahmenbedingungen – so das Fazit des Jahres 2016 der Bezirksvereinigung der Volks-und Raiffeisenbanken Ravensburg-Bodensee-Sigmaringen.

REGION – „Die Genossenschaftsbanken haben das beste Rating aller Banken Deutschlands – ein AA-“, so Franz Schmid, Vorstandsvorsitzender der Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken in der Region Ravensburg-Bodensee-Sigmaringen (BZV) bei der Jahrespressekonferenz. Wie das zustande kommt, erklärt er auch gleich: „Die von uns hereingenommenen Einlagen werden wieder komplett in der Region investiert – in Unternehmen, Wohnbaufinanzierungen oder kommunale Projekte.“

Mit einer bilanziellen Eigenkapitalquote von rund 12% ist die BZV sehr gut aufgestellt und muss auch die Basel-III-Kriterien nicht fürchten, die strengere Rahmenbedingungen bei der Eigenkapitalbasis und bei der Liquidität der europäischen Banken vorsehen. Die BVZ spricht für 14 regionale Genossenschaftsbanken, die insgesamt rund 160000 Mitglieder und 300 000 Kunden haben sowie eine Bilanzsumme von rund 6,3 Milliarden Euro, das ist eine Steigerung von 6,2% zum Vorjahr.

Die Hälfte der ausgegebenen Kredite ging an Privatpersonen, hier vorwiegend zur Immobilienfinanzierung. „Wir vermitteln auch Förderkredite und können in diesem Gebiet umfangreich beraten“, so Schmid. Er sieht immer noch ein gutes Umfeld für Immobilienerwerb und Häuslebauer: „Die Preise sind zwar gestiegen. Aber die Nachfrage ist nach wie vor hoch, deshalb sehen wir kurzfristig in der Region keine Immobilienblase.“

Trotz dieser guten Zahlen haben auch die Genossenschaftsbanken mit der Niedrigzinspolitik der EZB zu kämpfen. Wichtig ist dem Vorstandsvorsitzenden der Bezirksvereinigung, dass die 14 Genossenschaftsbanken 2016 viele neue Kunden hinzugewinnen konnten: „Die Menschen vertrauen unserem Geschäftsmodell, das nachhaltig und nachvollziehbar ist.“ Gut für alle, die ihr Geld einer Genossenschaftsbank anvertrauen: Diese sind deutschlandweit zusammengeschlossen und haften schon mehr als 80 Jahre gegenseitig für alle Kundengelder in unbegrenzter Höhe.

Auch im Onlinebereich haben sich die Genossenschaftsbanken gut aufgestellt: die VRBankingApp gilt als wahrer Alleskönner. Mit diesem Instrument tragen die Banken dem geänderten Kundenverhalten Rechnung: Von 500 Bankkontakten findet nur einer persönlich statt. Deshalb werden in Zukunft Kleinstfilialen mit sehr wenigen Kunden nicht zu halten sein. „Aber wir bleiben für unsere Kunden vor Ort präsent. Beziehung und Leistung machen uns stark“, so Schmid. Kabou

Volldampf voraus

Volldampf voraus

Die Ravensburger Bahnstadt – einst Stiefkind der Stadtentwicklung, ist in den letzten Jahren in den Fokus gerückt und entwickelt sich rasant: Architektonisch ansprechende Gebäude sind entstanden, das Areal rund um den Bahnhof wurde neu gestaltet. Heute ist die Bahnstadt für viele Unternehmen eine richtig gute Adresse.

RAVENSBURG – Der Burger bringt‘s – täglich lockt das gastronomische Angebot des QMUH im neuen Postareal viele Menschen in die Bahnstadt. Morgens zum entspannten Frühstück, mittags trifft sich hier die Geschäftswelt Ravensburgs und abends die Nachtschwärmer, um sich vor dem Ausgang nochmal so richtig zu stärken. Bei schönem Wetter sitzen viele Gäste direkt auf den Stufen und verleihen so dem gesamten Areal eine ganz entspannte, fast südländische

Stimmung. Keine Frage: Hier kann man es aushalten! Aber nicht nur dieses architektonisch auffallende, lange heiß umstrittene Gebäude bereichert die Bahnstadt.

Der Neubau der Raiffeisenbank besticht durch sein markantes Gesicht und ist nach Westen hin das neue Tor zur Stadt. Auch das Tanzcenter Geiger konnte in generalsanierte Räume einziehen, die der südlichen Bahnstadt ein frisches Gesicht geben. Das Restaurant Kantine lockt mit kreativer italienischer Küche und ist beliebter Anlaufpunkt für alle, die fein essen gehen wollen. Miele Maier hat einen energetisch absolut überzeugenden Neubau direkt vor den Bahngleisen erstellt. Hier können die Kunden bequem direkt vor dem Haus parken.

Überhaupt das Parken – die Bahnstadt könnte die Ravensburger Parkprobleme lösen: Im Gespräch ist, das Parkhaus Bahnstadt um zwei Geschosse aufzustocken und einige Hallen der ehemaligen Maschinenfabrik komplett zu einem modernen Parkhaus zu machen.

Über den Bahngleisen ist die neue Physio- und Ergotherapieschule Kiedaisch Anlaufpunkt für viele junge Menschen, die wiederum das Viertel beleben. Ebenso das neue Studentenwohnheim e-life – mit den jungen Menschen hat sich das Gesicht der Bahnstadt nachhaltig verändert.

Aktuell sind noch mehrere Hotels in Planung: Das Unternehmen Sipple hat vom Appartement-Hotel auf dem Areal hinter der Post Abstand genommen und will dort jetzt ein Hotel erstellen, das ehemalige WLZ-Gebäude wird bald wirklich zum Appartement-Hotel und auch im ehemaligen Möbel Maurer soll ein Hotel entstehen. Man sieht: In der Ravensburger Bahnstadt tut sich was – Schritt für Schritt wird das einstige Stiefkind zu einem echten Schmuckstück. kabou

Immer weniger Genossenschaftsbanken

Immer weniger Genossenschaftsbanken

Verband rechnet 2016 mit zwölf Fusionen im Südwesten - Langfristig nur noch 150 Institute

Von Andreas Knoch

Stuttgart - Die Fusionsgeschwindigkeit unter den Volks- und Raiffeisenbanken im Südwesten nimmt Fahrt auf. Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl der Institute im Land um 13 auf 193 zurückgegangen. Und auch in diesem Jahr sind zum jetzigen Zeitpunkt zwölf weitere Zusammenschlüsse geplant (darunter Ravensburg und Weingarten, Friedrichshafen und Tettnang sowie Allgäu West und Leutkircher Bank). Genossenschaftspräsident Roman Glaser schloss am Dienstag in Stuttgart nicht aus, dass es am Jahresende noch mehr sind. Von 2006 bis 2015 kam es durchschnittlich zu fünf Fusionen pro Jahr.

Als Gründe dafür machte Glaser vor allem wirtschaftliche, zunehmend aber auch regulatorische Zwänge aus. Eine wachsende Wirtschaft brauche mitwachsende Banken, die die höheren Kreditvolumen auch bereitstellen könnten. Kleinere und Kleinst-Institute könnten das zunehmend nicht mehr. Aus diesem Grund seien Fusionen sinnvoll und nichts Außergewöhnliches. Bedenklich sei hingegen, wenn die Zusammenschlüsse aufgrund immer schärferer Auflagen erfolgten. "Und das ist heute sicherlich der Fall", so Glaser. In fünf bis zehn Jahren, so seine Prognose, könnten in Baden-Württemberg noch rund 150 Volks- und Raiffeisenbanken übrig bleiben.

Der Verbandspräsident erneuerte seine Kritik an der Bankenregulierung und forderte eine "Rückkehr zu einer Politik mit mehr Augenmaß" auf. Ein Dorn im Auge sind Glaser insbesondere die Pläne der EU-Kommission für eine europäische Einlagensicherung. Dies setze das Vertrauen der Sparer aufs Spiel. "Wenn eine Volksbank auf der Schwäbischen Alb für riskante Geschäfte eines anderen europäischen Instituts haften müsste, wäre ein Dammbruch erreicht", so Glaser.

Die Volksbanken in Deutschland stützen sich seit über 80 Jahren gegenseitig durch eine Institutssicherung. Kundengelder sind in unbegrenzter Höhe und damit weit über die mittlerweile staatlich garantierten 100 000 Euro geschützt.

Weniger Filialen und Mitarbeiter

Die Änderungen in der Bankenlandschaft bleiben nicht ohne Folgen für das Filialnetz. Im vergangenen Jahr gab es noch 2821 Bankfilialen in Baden- Württemberg - 603 davon waren rein mit Automaten bestückte SB-Filialen. Angesichts des sich ändernden Nutzungsverhaltens der Bankkunden hin zu Onlinebanking und Bezahlmöglichkeiten über das Smartphone könnten Klein- und Kleinstfilialen perspektivisch nicht aufrecht erhalten werden, so Glaser. Die Anzahl der Bankstellen im Lande werde weiter zurückgehen.

Das macht sich nicht nur für die Kunden bemerkbar. Auch im Personalbestand der Volks- und Raiffeisenbanken hinterlassen die Fusionen ihre Spuren. So beschäftigten die 193 Institute Ende 2016 noch 23 433 Mitarbeiter - gut 300 weniger als noch ein Jahr zuvor. Perspektivisch werde die Zahl der Mitarbeiter aber auch die der Auszubildenden weiter sinken, sagte Glaser. Denn die Volksbanken bildeten nur so viel Personal aus, wie sie auch selbst benötigten.

Zufriedenstellendes Ergebnis

Trotz der historisch niedrigen Zinsen haben die Volks- und Raiffeisenbanken im Südwesten im vergangenen Jahr kräftig verdient. Unter dem Strich steht ein Jahresüberschuss von 499 Millionen in den Büchern - ein Plus von knapp 23 Prozent gegenüber 2015. Allerdings ist dieses Ergebnis auf Einmaleffekte wie eine Änderung bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen und geringere Abschreibungen auf Wertpapiere zurückzuführen. Beim Zinsüberschuss – der wichtigsten Ertragssäule - aber auch beim Provisionsüberschuss (Gebühren für Kontoführung und Transaktionen) mussten die Institute dagegen Rückgänge in Kauf nehmen. Glaser bezeichnete die Ertragslage als "noch zufriedenstellend".

Kräftige Zuwächse verbuchten die Genossenschaftsbanken dagegen bei Krediten und Einlagen. So seien 2016 fast 4,2 Milliarden Euro mehr Darlehen ausgereicht worden als noch im Vorjahr. Dadurch kletterte das Kreditvolumen um 4,8 Prozent auf 91,1 Milliarden Euro. Die Einlagen, so Glaser, seien noch etwas stärker gestiegen und lagen Ende 2016 bei 114, 8 Milliarden Euro.

Reserven bei Kostenstrukturen

Was den geldpolitischen Kurs der EZB angeht, findet laut Glaser zurzeit eine intensive Diskussion über das Für und Wider der Notenbank-Politik statt. "Bei einer Inflationsrate von über zwei Prozent in weiten Teilen der Euro-Zone muss sich die EZB die Frage stellen, ob sie ihre geldpolitischen Ziele erreicht hat und gegensteuert", erklärte der Verbandspräsident. Für die Volks- und Raiffeisenbanken im Südwesten ändere sich durch diese Diskussion allerdings nichts. "Wir arbeiten nicht nach dem Prinzip Hoffnung. Das Umfeld ist wie es ist - im Zweifel müssen wir kleinere Brötchen backen", sagte Glaser. Um erodierende Margen abzufedern könne man bei den Kosten sparen; auch mit weiterem Wachstum ließen sich die Erträge stabilisieren.

Sie trauen sich ...

Sie trauen sich ...

Raiba Ravensburg und Volksbank Weingarten fusionieren

Die Zustimmung bei den Vertreterversammlungen Ende April scheint nur noch Formsache: Die Raiffeisenbank Ravensburg und die Volksbank Weingarten werden zum 1. Juli 2017 fusionieren – und danach unter dem Namen „VR Bank Ravensburg-Weingarten eG“ firmieren. „Die Fusion birgt für beide Banken eine große Chance“, sagte Vorstand Arnold Miller bei einer Pressekonferenz.

VON ROBIN HALLE

REGION – Die Fakten: Hauptsitz der neuen Bank wird Ravensburg, Weingarten behält seine Filiale. Alle 203 Mitarbeiter werden übernommen, Entlassungen sind nicht vorgesehen. „Im Zuge der Fusion gibt es keinen Grund, Filialen zu schließen“, sagte Miller. Den Vorstand bilden neben Miller und Rainer Widemann (vormals Raiba) künftig auch Wilfried Deyle und Michael Buck (vormals Voba). Bernd Obrist wird nach Ablauf der Altersteilzeit aus dem Vorstand ausscheiden.

„Es findet sich zusammen, was sich perfekt ergänzt“, sagte Vorstand Deyle. Er betreut in einer Übergangszeit noch große Projekte in Weingarten, bevor er nach Ravensburg wechselt. Miller sagte: „Die Volksbank Weingarten ist zum Beispiel beim Bauträgergeschäft sehr gut aufgestellt. Hier können wir profitieren.“

Einig waren sich alle Vorstände, dass der neue Name „VR Bank Ravensburg-Weingarten eG“ etwas sperrig wirkt. Miller sagte: „Es war uns trotzdem wichtig, die Verbundenheit zu Ravensburg und Weingarten im Namen auszudrücken.“


Meine Sicht

Es gibt nur Gewinner

VON ROBIN HALLE

Als Kunde zuckt man zunächst, wenn die Worte „Banken“ und „Fusion“ fallen. Denn: Immer mehr Banken müssen Filialen schließen, weil Onlinebanking die Schaltertätigkeiten ersetzt. Bei der Raiba Ravensburg und der Volksbank Weingarten ist der Fall anders. Die ehemaligen Kunden der Raiba gewinnen nach der Fusion fünf Filialen dazu, die der Voba sogar 13. Das heißt: Wer als Weingartener mal in Ravensburg einkauft, kann sich an den ehemaligen Raiba-Filialen gebührenfrei Geld am Schalter holen und umgekehrt. Ob das für immer so bleibt, sei dahingestellt. Aber: Es ist erst mal ein Mehrwert in den kommenden Jahren. Hinzukommen die gewaltigen Kennzahlen. Die neue VR Bank Ravensburg-Weingarten bilanziert knapp eine Milliarde Euro, betreut mehr als 40 000 Kunden und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. Damit zählt die Bank schlagartig zu den größten Geldhäusern in Süddeutschland - und kann seinen Kunden ganz andere Konditionen anbieten. Außerdem spricht es für die Vorstände, dass sie die „neue Macht“ nach Kompetenzen verteilen, nicht nach Eitelkeiten. Deshalb gibt es nur Gewinner!

Schwergewicht in der Bankenlandschaft

Schwergewicht in der Bankenlandschaft

Raiffeisenbank Ravensburg und Volksbank Weingarten fusionieren zur VR-Bank

Von Nicolai Kapitz

RAVENSBURG/WEINGARTEN – Nun geht alles ganz schnell: Bereits im Juli werden Raiffeisenbank Ravensburg und Volksbank Weingarten wie angekündigt fusionieren. Das teilten die Vorstände beider Genossenschaftsbanken bei einer Pressekonferenz am Montag in Weingarten mit. Der Name der neuen Bank: VRBank Ravensburg-Weingarten. Das neue Haus steigt hinsichtlich seiner Größe mit dann mehr als 40 000 Kunden und einem Kundenvolumen von rund zwei Milliarden Euro in die Top drei der Genossenschaftsbanken in der Region auf.

Rechtlich gesehen übernimmt die etwas größere Raiffeisenbank Ravensburg die Geschäfte der 150 Jahre alten Volksbank Weingarten. Auch der Sitz der neuen Bank befindet sich im neuen Hauptgebäude der Raiffeisenbank in der Ravensburger Georgstraße. Nach außen hin sollen aber beide Häuser fortbestehen, sowohl im Namen als auch mit dem Kundenservice vor Ort. Das heißt, dass auch die Hauptstelle der Volksbank in Weingarten bestehen bleibt. Auch einer der Volksbank- Vorstände – Wilfried Deyle – wird viele seiner Aufgaben noch von Weingarten aus erledigen. „Fusion heißt nicht, dass wir geschluckt werden“, erklärte Deyle am Montag. „Es heißt, dass die Stärken beider Banken zusammengelegt werden. Ich fühle mich nicht geschluckt.“

Kein Personalabbau

Es sind nach Aussage der Vorstände mit der Fusion auch weder der Abbau von Personal, noch die Schließung von Filialen verbunden – zumindest vorerst. „Dazu liegen keine Pläne in der Schublade“, erklärte Raiffeisenbank-Vorstandssprecher Arnold Miller. „Was dann in der Zukunft passiert, steht auf einem anderen Blatt.“

Die Raiffeisenbank Ravensburg hat in der Stadt und ihrer Umgebung 13 Filialen, die Volksbank Weingarten fünf. Den Kunden steht damit künftig ein deutlich vergrößertes Filialnetz im Schussental und dem Umkreis zur Verfügung, „und das selbst dann, wenn wir irgendwann einmal eine Filiale schließen müssten“, so Arnold Miller. Für die Kunden werde sich kaum etwas ändern. „Wir wollen Synergien heben und den Service für die Kunden noch verbessern, indem wir Kompetenzen bündeln“, sagte Raiffeisenbank-Vorstandsmitglied Bernd Obrist.

Der Vorstand der neuen Bank besteht nun kurzfristig aus fünf Mitgliedern: Rainer Wiedemann, Bernd Obrist und Arnold Miller – bisher an der Spitze der Raiffeisenbank – sowie Wilfried Deyle und Michael Buck aus Weingarten bilden das Führungsteam. Bernd Obrist wird allerdings zeitnah ausscheiden, sodass die Bank dann von einem vierköpfigen Vorstand geleitet wird, mit jeweils zwei Herren aus Ravensburg und Weingarten.

Zu den Gründen für die Fusion: „Die ausufernde Regulatorik im Bankensektor belastet uns über die Maßen“, sagte Arnold Miller. Vor allem die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank macht den Häusern zu schaffen. „Das beraubt Banken wie uns ihrer Existenzgrundlage“, so Miller. Das Kerngeschäft – Kreditvergaben – werde zunehmend schwierig. „Wir sind quasi dazu gezwungen, unsere Kräfte zu bündeln.“ Konkret heißt das: Verwaltungsaufwand wird minimiert, bereits seit Dezember 2015 sitzt die Verwaltung der Weingartener Volksbank im Hauptgebäude der Raiffeisenbank in Ravensburg. So hoffen die Vorstände, die derzeitige Problemlage gemeinsam erfolgreich durchzustehen. Fix ist die Fusion im Übrigen erst, wenn die jeweiligen Vertreterversammlungen zustimmen. Die Gremien tagen im April, der Vollzug der Fusion wird im Juli erwartet.

Joey Kelly – Mann ohne Limits

Joey Kelly – Mann ohne Limits

Josef „Joey“ Kelly ist vielen noch als Mitglied der Kelly-Family bekannt. Doch der 44-jährige Familienvater hat sich mittlerweile auch als Extremsportler einen Namen gemacht. Auf Einladung der Postbank erzählte er in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Ravensburg, wie er seine hohen Ziele erreicht.

RAVENSBURG – „Mir ist durchaus bewusst, dass Sie nicht wegen mir oder der deutschen Post hier sind“, begrüßte der Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Ravensburg eG Arnold Miller das zahlreich erschienene Publikum. Auch Helmut Rossol, Postbank-Marketing-Experte, freute sich auf den Star des Abends: „Ich bewundere deine Zielstrebigkeit“, empfing Rossol den Extremsportler Joey Kelly. Zum Sport kam Joey wegen einer Wette gegen seine Schwester. Die Aufgabe: Ein Triathlon. „Ich habe mitgemacht – aber meine Schwester war an dem Tag zufällig krank.“ Ohne Training ging Joey zum Wettbewerb. Hoch motiviert sprang er ins Wasser, um sich kurz danach an einer Boje festzuklammern: „Sonst wäre ich ertrunken. Ich bin zurückgeschwommen.“ Doch sein sportlicher Ehrgeiz war geweckt: Er startete einen zweiten Versuch und zog es dieses Mal durch – der erste Triathlon war geschafft.

Mittlerweile hat der Extremsportler hunderte sportliche Wettkämpfe erfolgreich gemeistert: Marathons, Ironmans, Wüstenläufe und sogar eine Expedition zum Südpol. Er wurde sogar Weltmeister. Wie er das schafft? „Sonst macht ja keiner so einen Schwachsinn“, erklärte er lachend. Mit Schwachsinn meint er 24-Stunden-Herausforderungen wie gegen eine Rolltreppe zu laufen. Der Sinn mag erst fraglich erscheinen, doch es ging darum, Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Grenzen überwinden

Wieso er das macht? „Ich bin durch den Sport aufgewacht. Alles, was ich im Job brauche, lerne ich beim Sport. Wir setzen uns oft Grenzen, die es gar nicht gibt.“ Dabei betonte er: „Ich will keinen retten. Man muss sich selbst motivieren.“ Dass das geht, beweist sein Training mit Reiner Calmund 2009. Der speckte 35Kilogramm ab und walkte einen Halbmarathon. „Besser fett und fit als schlank und schlapp“, kommentierte Calmund seinen Erfolg damals.

Als „sehr empfehlenswert“ beschrieb Joey den „Marathon des sables“: Mit bis zu zwölf Kilogramm Gepäck ist man eine Woche in der Wüste unterwegs. Man könnte auch auf Kamelen reiten, „aber die stinken so, da läuft man freiwillig.“ Bei diesem Wüstenlauf stieß Joey an seine körperlichen Grenzen. „Ich hab das Jammern eingestellt. Das durchzustehen, war ein größerer Erfolg als ein Konzert vor 50 000 Leuten.“

Eine der großen Aufgaben, der sich Joey stellte, war der Deutschlandlauf 2010: 900 Kilometer von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze, 17 Tage nur von und in der Natur leben. Er nahm dabei 15 Kilogramm ab. „Wenn ich heute die Bilder sehe, bekomme ich Gänsehaut. Das sind Highlights aus meinem Leben.“

Die Raiffeisenbanken sponsern den „MatheHeld“

Die Raiffeisenbanken sponsern den „MatheHeld“

Die Raiffeisenbanken Ravensburg und Aulendorf unterstützen Schüler beim Mathe-Abschluss.

Jeweils zehn Klassen bezahlen die Genossenschaftsbanken die Lizenz für das Lernprogramm „MatheHeld“. Auf der Homepage von „MatheHeld“ wählt man einfach die passende Schulart aus und der Nachhilfeunterricht oder die Übungseinheit kommen dank des Sponsorings frei Haus. Einzige Bedingung: Die Klassen- oder Mathelehrer müssen sich bei der Raiba um die Lizenzen bewerben. Ansprechpartnerin Irene Spyrka erklärt, wie‘s geht.

Was ist der MatheHeld?

Spyrka: Der MatheHeld ist ein Online-Lernprogramm speziell für die Abschlussprüfung in Mathematik. Mathe Held ist eine anerkannte Bildungseinrichtung, welche sich auf die Vorbereitungen zur Abschlussprüfung in Mathematik spezialisiert hat.

Wie funktioniert das?

Auf www.matheheld.com wählt der Schüler sein Bundesland, seine Schulart und seine Abschlussart aus. Wer keinen Gutschein hat, bezahlt einmalig eine Gebühr, und kann dann bis zur Mathe-Prüfung lernen.

Warum sollte man sich mit MatheHeld auf die Prüfung vorbereiten?

Durch die Auswahl des Bundeslandes, der Schulart und der Abschlussart ist sichergestellt, dass der Schüler genau die Themen beim MatheHeld lernt, die für ihn tatsächlich prüfungsrelevant sind – nicht mehr und nicht weniger! MatheHeld kennt alle Lehrpläne und damit die Prüfungsthemen und bereitet die Schüler mit unzähligen Aufgaben auf die Prüfung vor. Zu allen Aufgaben gibt es ausführliche Lösungsschritte sowie weitere Hilfestellungen in sogenannten „Spickzetteln“, einem Glossar und Lernvideos.

Was ist das Besondere an MatheHeld?

MatheHeld ist der Prüfungsspezialist. Durch die Aufgabenvielfalt wird sichergestellt, dass der Schüler in jedem Themenbereich trainieren kann, bis er schnell und sicher Aufgaben lösen kann. Bei Mathematik ist es wie beim Klavierspielen: Es reicht nicht, Lernvideos anzuschauen. Man begreift es nur, wenn man selbst aktiv wird.

Wer hat schon mit MatheHeld gelernt?

Viele Schulen und Nachhilfeschulen setzen seit einigen Jahren erfolgreich MatheHeld für die Prüfungsvorbereitungen ein. Natürlich kann es nicht den Mathe-Lehrer ersetzen, jedoch kann der Schüler in seinem eigenen Lerntempo viele Aufgaben rechnen und sich gezielt auf die Mathe-Prüfung vorbereiten.

Wie kann man eine kostenlose Lizenz bekommen?

Der Klassen- oder Mathelehrer soll sich bei mir melden. Wir vergeben dann einen Gutschein, der für die ganze Klasse gilt.

Fusion der regionalen Genossenschaftsbanken

Fusion der regionalen Genossenschaftsbanken

Die Raiffeisenbank Ravensburg und die Volksbank Weingarten werden fusionieren. Mehr ist aus beiden Häusern aktuell nicht zu erfahren. Erst am 20. Februar werden die Vorstände bei einer Pressekonferenz Einzelheiten preisgeben.

Ravensburg/Weingarten – Eigentlich ist die angekündigte Fusion keine Überraschung: Als die Raiffeisenbank Ravensburg Ende 2015 ihr neues Verwaltungsgebäude in Ravensburgs Georgstraße 1 bezog, reservierte sie gleich einen Flügel für die Verwaltung der Volksbank Weingarten.

Seit einem Jahr nun arbeiten rund 70 Ravensburger und rund 30 Weingartener Genossen praktisch Tür an Tür. Dennoch dementierten beide Vorstände bis zuletzt eine geplante Fusion in naher Zukunft. Jetzt soll es wohl doch ganz schnell gehen. Die Raiffeisenbank Ravensburg hat seit ihrer Fusion mit der Raiffeisenbank Vorallgäu 13 Filialen, die Volksbank Weingarten aktuell vier. Die Weingartener sind stark im Immobiliensektor und treten auch als regionaler Bauträger auf.

„Kein anderer Idiot macht so einen Blödsinn ...“

„Kein anderer Idiot macht so einen Blödsinn ...“

Ex-Sänger und Extremsportler Joey Kelly hält bei bei Raiffeisenbank Ravensburg einen unterhaltsamen Vortrag - Trick bei der Wok-WM

Er war Sänger bei der Kelly Family, ist neunmal durch die Wüste gelaufen und hat an über 30 Ultra-Marathons teilgenommen: Josef „Joey“ Kelly (44) konnte in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Ravensburg spannende Geschichten erzählen. Der ehemalige Sänger, Extremsportler und Unternehmer war auf Einladung der Raiba und der Postbank in der Türmestadt.

Die wichtigsten Aussagen:

VON ROBIN HALLE

• „Keine Angst, ich singe nicht ...“

• „Wir haben mit der Kelly Family 18 Jahre auf den Straßen um unsere Existenz gekämpft. Aber wir haben immer daran geglaubt, dass wir eines Tages die großen Stadien füllen.“

• „Wenn man auf der Straße überleben will, zählt nur ein Satz: Der Hut lügt nicht.“

• „Wir haben bei vielen Stadtfesten und Weihnachtsmärkten 3000 bis 5000 Mark auf der Straße verdient. An guten Tagen waren auch mal 20 000 Mark, „cash in die tash“. Heute sagt man: Schwarzgeld.“

• „Am Ende hatten wir eine Million D-Mark im Hausboot gebunkert.“

• „Wir standen jede Woche in der Bravo. Es wurde oft gefragt: Wer ist der beliebteste Kelly? Ich war immer Letzter.“

• „Wir haben die Bravo früher gesammelt, verliehen und zurückbekommen. Heute kennen die Jugendlichen die Bravo nicht mehr. Es ist eine komplett andere Generation geworden.“

• „Die Spitzengeschwindigkeit von unserem Familienbus war 62 km/h. Deshalb waren die Kellys auf der Autobahn nicht sonderlich beliebt.“

• „Wir haben mal vor einer Million Menschen in Asien gespielt. Die waren nach dem Konzert sofort weg. Ich glaube, die wollten gar nicht kommen. Die mussten.“

• „Bei meinem ersten Triathlon habe ich beim Schwimmen mit Butterfly begonnen. Nach 300 Metern war ich Letzter. Ich musste mich an einer Tonne festhalten und bin zurückgeschwommen. Ein Freund hat dann gesagt: 'Versuch es nochmal’ Ich bin dann irgendwann angekommen. Kurz vor dem Ziel habe ich sogar zwei Leute überholt. Aber die hatten sich unterhalten.“

• „Ich bin 900 Kilometer ohne Geld durch Deutschland gelaufen. Vom hohen Norden bis zur Zugspitze. 18 Tage, rund eine Million Schritte.

• „An 10. Tag hatte ich Glück. Auf der Straße lag ein frisch überfahrener Hase. Er war noch warm. Am nächsten Tag bin ich gelaufen wie ein Tier.“

• „Das einzige, was ich bezahlt hatte, waren 9,24 Euro für eine Gummimatte.“

• „Ohne Geld und ohne Verpflegung 900 Kilometer laufen: Kein anderer Idiot macht so einen Blödsinn.“

• „24 Stunden gegen die Rolltreppe zu laufen: das war auch Blödsinn. Oder 24 Stunden auf einem Spinning-Rad zu sitzen. Aber so konnten wir 733 000 Euro Spendengelder bei RTL einsammeln.“

• „Mein Motto lautet: gib mehr, als Du nimmst.“

• „183 Menschen haben mich von Anfang an gesponsert. Ich habe 10 angesprochen, 12 haben mir geholfen.“

• „Ein Arzt hatte mir nach einer Verletzung mal gesagt: 'Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht.’ Der Mann war leider Tierarzt.“

• „Ich wurde anfangs gefragt, ob ich mir einen Wolf gelaufen habe. Damals konnte ich noch nicht so gut deutsch. Ich dachte, gleich kommt ein Wolf um die Ecke.“

• „Wir hatten mal ein Konzert vor 70 000 Menschen gegeben. Ich musste vorher einen Triathlon laufen und kam mit dem Hubschrauber eine Minute vor dem Konzert an. Ich stand mit meiner Startnummer auf der Bühne. Da hatte mein Bruder Paddy so einen Hals.“

• „Bei der Expedition zum Südpol mit Markus Lanz waren wir zu Viert auf vier Quadratmetern im Zelt. Ich habe meinem Team immer Druck gemacht. Ich habe gesagt: 'Wenn ihr euch nicht bewegt, singe ich was.’“

• „Lanz sagte am Südpol: 'Wir gehen nur im Team. Das ist die halbe Miete.’ Wir sind auch als Team angekommen, aber wir waren Zweiter.“

• „Hunger ist die Hysterie des Körpers.“

• „Ich habe den Hackl-Schorsch bei der Wok-WM zweimal geschlagen. Einmal davon mit fairen Mitteln. Beim anderen Mal hatte ich einen Magnet im Wok. Schorsch fragte, wie ich gewinnen konnte. Ich sagte nur: 'Gut gefahren.’“

• „Ich habe aktuell 8 Kilo zugenommen. Also muss ich wieder brennen, zünden und starten!“

• „Ist es gescheit, was ich mache? Nein! Aber glauben Sie, ich hätte überlebt, wenn ich noch bei der Kelly Family wäre.“

Volksbank Weingarten und Raiffeisenbank Ravensburg fusionieren

Volksbank Weingarten und Raiffeisenbank Ravensburg fusionieren

Genossenschaftsbanken wollen Häuser zusammenlegen - Details werden erst in anderthalb Wochen bekannt gegeben

Ravensburg/Weingarten - Die Volksbank Weingarten und die Raiffeisenbank Ravensburg werden offenbar fusionieren. Das geht aus einer Ankündigung der Volksbank Weingarten hervor. Weitere Details nennen beide Genossenschaftsbanken nicht und verweisen auf eine Pressekonferenz in anderthalb Wochen, am Montag, 20. Februar.

Mit dem Zusammenschluss beider Häuser vollziehen Volksbank Weingarten und Raiffeisenbank Ravensburg einen Schritt, den viele lange kommen sahen. Zuletzt hatte das Weingartener Kreditinstitut im Dezember 2015 seine Verwaltung in den Neubau der Raiffeisenbank Ravensburg verlagert. Damals hatten Vorstände beider Banken eine Fusion noch dementiert, wenn auch nicht ausgeschlossen. Seit Januar 2016 arbeiten nun schon Mitarbeiter der Weingartener Volksbank mit ihrer Hauptstelle in der dortigen Kirchstraße im neuen Hauptgebäude der Raiffeisenbank an der Ecke Georgstraße/Meersburger Straße in Ravensburg.

Bisherige Dementis

"Wir stehen nicht in Fusionsverhandlungen. Dazu wird es sicher auch nicht 2016 oder 2017 kommen. Aber wer die Landkarte lesen kann, wird sich seine eigenen Gedanken zu diesem Thema machen", hatte die "Schwäbische Zeitung" noch im April 2015 Arnold Miller zitiert, Vorstandssprecher der Ravensburger Genossenschaftsbank. Und auch Wilfried Deyle, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Weingarten, hatte eine schnelle Fusion auf Nachfrage immer wieder bestritten.

Nun also die Kehrtwende schon zu Beginn des Jahres 2017: Die Entwicklung im Bankensektor hat beide Häuser offenbar schon früher dazu bewogen, sich mit einer Zusammenlegung zu beschäftigen. Bislang war die Fusion von Vorstandsmitgliedern beider Banken lediglich als mögliches strategisches Fernziel definiert worden. Als zu Beginn 2015 der frühere Weingartener Volksbank- Vorstand Wolfgang F. Stolhofer in den Ruhestand ging, bezeichnete er eine Fusion als wünschenswert. "Diese sinnvolle Verschmelzung muss aber so ablaufen, dass die Weingartener Volksbank eine gewisse Eigenständigkeit behält", beteuerte Stolhofer damals, in Übereinstimmung mit Co-Vorstand Deyle und seinem Nachfolger Michael Buck.

Vorstände beider Häuser hatten immer wieder betont, "Synergien nutzen" und sich auf "Veränderungen in der Bankenlandschaft optimal einstellen" zu wollen. Hauptgrund: "Wenn sich die Zinslandschaft bis 2020 nicht ändert, kommen wir in eine gewisse Drucksituation", hatte Wilfried Deyle erklärt. Die Vorstände von Volks- und Raiffeisenbank erwarten künftig höhere "Belastungen der Ertragssituationen aller genossenschaftlichen Banken". Die Volksbank Weingarten hatte 2016 ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert, die Raiffeisenbank Ravensburg zu Beginn 2016 ihren Neubau vollends bezogen. Die Verantwortlichen auf beiden Seiten waren am Dienstag nicht für Stellungnahmen zu erreichen. Am 20. Februar sollen im erwähnten Pressegespräch Details bekannt gegeben werden.

Aus Horgenzeller Raiba könnte Rathaus werden

Aus Horgenzeller Raiba könnte Rathaus werden

Kämmerer stellt ersten Entwurf des Haushaltsplans vor – Große Investitionen stehen an

Horgenzell - "Der Haushalt 2017 wird noch ganz solide - aber wir knabbern unsere Vorräte schon ziemlich an", sagt Ralf Meßmer. Der Horgenzeller Kämmerer sieht mit Sorgen in die Zukunft: "In den kommenden Jahren haben wir einiges zu stemmen - wir brauchen dringend Einnahmen über Grundstücksverkäufe." Meßmer hat dem Gemeinderat den ersten Entwurf für den Haushaltsplan vorgestellt. Vieles müsse noch weiter beraten werden. Die größte Investition, die der Kämmerer eingeplant hat, ist der Kauf des Raiffeisenbank-Gebäudes in Horgenzell. Es soll zum neuen Rathaus umgebaut werden. Einen solchen Fall gab es zuletzt auch in Bodnegg. Dort ist im November das Rathaus aus dem angestammten Gebäude ins Raiffeisenbank-Gebäude eingezogen. In diesem Jahr rechnet Meßmer in Horgenzell dafür mit Kosten von 750 000 Euro, im nächsten Jahr mit weiteren rund zwei Millionen Euro. Noch sei aber gar nicht sicher, ob das Gebäude tatsächlich gekauft und wie es gegebenenfalls umgebaut werde. "Wir sind mitten in den Verhandlungen", sagte der Kämmerer.

Weitere große Ausgaben im Vermögenshaushalt sind der Kauf von Ökopunkten für 455 000 Euro, um künftige Baugebiete auszugleichen, der Grunderwerb für das neue Baugebiet in Ringgenweiler mit 300 000 Euro, der Kauf des BAG-Gebäudes in Zogenweiler mit 150 000 Euro, die Modernisierung der Kläranlage Urbanstobel für 139 000 Euro und der Straßenbau mit 88 000 Euro. Dazu kommen viele weitere Posten wie der Gemeinde-Anteil an der Sanierung des Kirchturms in Horgenzell von 40 000 Euro, neue Funkmeldeempfänger für die Feuerwehr für 30 000 Euro und zwei neue Buswartehäuschen für zusammen 20 000 Euro.

Grob geschätzt ist nach Meßmers Angaben die Kapitalumlage an den Schulverband mit 100 000 Euro. Im Gespräch sei, die Schule mit modernen Weißwandtafeln auszustatten. Die Erstellung eines Radwegekonzepts für 10 000 Euro hat der Kämmerer wie schon im Vorjahr wieder verschoben. Das Geld für den Geh- und Radweg in Rolgenmoos, der nun endlich kommen soll, liegt schon aus den Vorjahren bereit. Alles in allem beläuft sich der vorläufige Vermögenshaushalt auf 2,8 Millionen Euro.

Auf der Einnahmenseite setzt Meßmer vor allem auf den Verkauf der Alten Schule in Wilhelmskirch: Er soll 400 000 Euro einbringen. Dazu kommt die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt in Höhe von 425 000 Euro - 270 000 Euro mehr als im Vorjahr. Die Steigerung beruht vor allem auf höheren Zuweisungen vom Land sowie größeren Anteilen an Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer. Insgesamt hat der Horgenzeller Verwaltungshaushalt im Jahr 2017 voraussichtlich ein Volumen von rund 11,7 Millionen Euro - 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. 2019 braucht es einen Kredit

Zum Jahreswechsel hatte die Gemeinde Horgenzell rund 2,1 Millionen Euro Rücklagen, schätzt der Kämmerer. Davon wird er im laufenden Jahr voraussichtlich 1,2 Millionen Euro entnehmen müssen. Wenn er Bau- und Gewerbegebiete sowie das neue Rathaus im Raiffeisenbank-Gebäude über ein Sonderkonto abrechnet, sei weder im Haushalt 2017 noch 2018 ein neuer Kredit nötig, sagte Meßmer. Dabei müsse die Gemeinde in den kommenden Jahren "Riesensummen" finanzieren: Neben den Kosten für das neue Rathaus rechnet der Kämmerer mit 2,7 Millionen Euro für die Kindergärten in Hasenweiler und Zogenweiler - egal, ob saniert oder neu gebaut wird. Dazu kommen 1,3 Millionen Euro für den Grunderwerb für ein neues Gewerbegebiet und zwei Millionen Euro für ein neues Feuerwehrhaus in Hasenweiler.

Spätestens im Jahr 2019 wird Kämmerer Ralf Meßmer nach eigener Einschätzung einen Kredit aufnehmen müssen. Die Pro-Kopf-Verschuldung in Horgenzell werde dann das Doppelte des Landesdurchschnitts erreichen, prognostizierte er. Manche der geplanten Investitionen könne man zwar noch eine Zeit lang schieben. Aber man müsse dranbleiben an neuen Baugebieten - besonders wenn die Gemeinde das Projekt neues Rathaus in Angriff nehmen wolle.

Geballte Erfahrung bei der Raiffeisenbank

Geballte Erfahrung bei der Raiffeisenbank

RAVENSBURG – Die Raiffeisenbank Ravensburg eG bedankt sich für den langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz von drei Jubilaren im Aufsichtsrat: Eugen Abler ist mit 25 Jahren im Amt der „Dienstälteste“ unter den Dreien, Albert Batzill folgt dicht darauf mit 20 Jahren und Ewald Marschall ist auch schon 15 Jahre dabei.

Sie begleiten den Weg der Genossenschaftsbank schon lange mit ihrer Expertise. Bereits 1991 nahm Eugen Abler seinen Dienst im Aufsichtsrat auf, damals noch bei der Raiffeisenbank Bodnegg eG. Seither hat der Controller im Ruhestand einige Fusionen begleitet und hat nun seinen festen Sitz als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Ravensburg.

Ähnliches gilt für den Landwirt und erfolgreichen Segler Albert Batzill, der 1996 zum Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Schlier-Ankenreute eG gewählt wurde. Auch schon seit 15 Jahren ist Sales Manager Ewald Marschall im Aufsichtsrat aktiv. Mit ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz aus insgesamt 60 Jahren Aufsichtsrat bei Genossenschaftsbanken tragen Abler, Batzill und Marschall einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Raiffeisenbank Ravensburg bei.

Die Raiffeisenbank Ravensburg bedankt sich ausdrücklich für den langjährigen Einsatz und das außerordentliche persönliche Engagement der Jubilare und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in der Zukunft.

Archiv ehemalige Volksbank Weingarten eG

Vertreter geben Ihre Zustimmung – Weg frei für VR Bank Ravensburg-Weingarten eG

Vertreter geben Ihre Zustimmung – Weg frei für VR Bank Ravensburg-Weingarten eG

Bei den Vertreterversammlungen der Volksbank Weingarten (92 % Zustimmung) und der Raiffeisenbank Ravensburg (100 %) ist das Wahlergebnis positiv. Der Fusion beider Genossenschaftsbanken im Juli 2017 steht damit nichts im Wege. Die neue Bank wird ein noch leistungsstärkerer und verlässlicherer Partner in der Region sein. Technischer Zusammenschluss ist am 15. Juli 2017.

Ravensburg/Weingarten (26.04.2017) – Mindestens 75 % Zustimmung der anwesenden wahlberechtigten Vertreter war bei den beiden ordentlichen Vertreterversammlungen der Volksbank Weingarten und der Raiffeisenbank Ravensburg erforderlich, um die Fusionspläne umsetzen zu können. Diese Marke wurde bei beiden Veranstaltungen deutlich übertroffen. „Unsere Mitglieder und Kunden haben den Mehrwert dieser Fusion für sich erkannt“, stellte Arnold Miller, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Ravensburg, mit Freude fest.

Für Montag, den 24. April 2017, hatte die Volksbank Weingarten ihre Vertreter in das Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben geladen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Abstimmung zur Verschmelzung. Nachdem alle Fragen der Vertreter zu diesem Thema ausführlich beantwortet waren, nahm der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Schnetz die Abstimmung vor. Ganze 92 % der Vertreter stimmten für den Zusammenschluss. Dabei wurden 207 Ja-Stimmen von insgesamt 225 gültigen Stimmen abgegeben. „Mit dieser Entscheidung können wir die zukünftigen Aufgaben in unserer Branche mit gebündelten Kräften angehen“, so Volksbank Vorstandsmitglied Michael Buck. „Dadurch sind wir zukünftig noch ein leistungsstärkerer Partner für alle Finanzdienstleistungen“, ergänzte der neue Vorstandskollege Bernhard Kohler.

Einen Tag später wurden die Vertreter der Raiffeisenbank Ravensburg in der Hauptgeschäftsstelle der Bank in der Georgstraße 1 in Ravensburg zur Wahl gebeten. Auch hier fiel die Unterstützung beeindruckend deutlich aus. Alle 129 anwesenden Vertretern votierten für die Bankenfusion der benachbarten Genossenschaftsbanken.

Somit haben beide Banken den Auftrag der gewählten Vertreter erhalten die Fusion zu vollziehen. Die Vorbereitungen dazu laufen in zahlreichen bankübergreifenden Projektgruppen bereits auf Hochtouren. Geplant ist die juristische Fusion schlussendlich für Anfang Juli. Zum 15. Juli 2017 werden die beiden Banken auch technisch zusammengelegt. Bis dahin bleiben beide Banken eigenständig und werden auch so lange noch unter dem bekannten, eigenen Namen firmieren. Über Anpassungen und Neuerungen, die für Mitglieder und Kunden relevant werden, erfolgen rechtzeitig entsprechende Informationen.

Die Vorstände beider Banken betonten nochmals, dass es sich bei der Fusion zur VR Bank Ravensburg-Weingarten eG um einen Zusammenschluss unter Gleichen handelt. „Wir nehmen das Beste aus beiden Banken, um daraus eine gemeinsame, noch stärkere Bank zu formen“, betont Bernd Obrist. „Wir freuen uns über das Vertrauen unserer Mitglieder und werden diesem Vertrauensvorschuss in der neuen Bank gerecht werden“, versprach Rainer Widemann.

Helmut Grieb, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank Ravensburg eG, hat sich bereit erklärt, sofern er gewählt wird, auch im neuen Gremium der VR Bank Ravensburg-Weingarten eG den Vorsitz zu übernehmen. Zum Start werden seine Stellvertreter die Herren Schnetz und Baumgärtner aus dem Aufsichtsratsgremium von Weingarten und Herr Abler aus Ravensburg sein.

Zahlen & Fakten:

Name VR Bank Ravensburg-Weingarten eG
Standorte 19  Hauptsitz: Georgstr. 1, 88214 Ravensburg
Mitarbeiter 203
Anzahl Kunden 42.000
Betreutes Kundenvolumen rund 2 Mrd. Euro
Anzahl Geschäftsstellen 18
Bilanzsumme rund 1 Mrd. Euro

Der neue Vorstand der VR Bank Ravensburg-Weingarten eG

  • Michael Buck
  • Arnold Miller
  • Bernd Obrist
  • Rainer Widemann

 

Presseanfragen zur Fusion:

Jutta Schirmer
Bereichsleitung Marketing
Volksbank Weingarten eG
Kirchstr. 6, 88250 Weingarten,
Telefon: 0751/5006-321 / Fac: 0751/5006-8321
E-Mail: jutta.schirmer@voba-weingarten.de

Volksbank Weingarten sucht sportlich begabte Kinder

Volksbank Weingarten sucht sportlich begabte Kinder

Am kommenden Wochenende findet für alle TVW-Jugendteams, Damen 2 und Herren 2 das letzte Heimspiel der Saison 2016 / 2017 in der Großsporthalle statt. Die Damen 1 und Herren 1 sind am 09.04. und 29.04. nochmal zuhause am Ball. Neben den letzten Heimspielen der meisten TVW-Teams steht natürlich das Highlight VR-Talentiade unserer weiblichen E-Jugend an diesem Spieltag im Mittelpunkt. Damen 1 treten auswärts zum Spitzenspiel in Nürtingen an. Unsere Herren gehen am Samstag um 20 Uhr vor heimischem Publikum an den Start.

VR-Talentiade

Bei der VR-Talentiade-Sichtung am 25.03. ab 10 Uhr in der Großsporthalle Weingarten dürfen Mädchen und Jungen 2006 und jünger zeigen, was in ihnen steckt. Der TV Weingarten Handball und dieVolksbank Weingarten organisieren zusammen ein Sportfest, bei dem besonders begabte Kinder für die Sportart Handball entdeckt werden sollen.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Württemberg haben das Konzept im Jahre 2001 zusammen mit den Sportfachverbänden der Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Ski, Tennis und Turnen aufgestellt. Im Jahr 2009 stieß dann noch die Sportart Golf als 7. Sportart hinzu. Seit 2010 finden die VR-Talentiade-Veranstaltungen auch in den benannten Sportarten in Baden und Südbaden und somit in ganz Baden-Württemberg statt. Im 16. Jahr der Kooperation beginnt die Veranstaltungsreihe nun mit der 1. Runde (VR-Talentiade-Sichtung). In jeder EJugend- Staffel der acht HVW-Bezirke ist immer ein Spieltag gleichzeitig auch eine VR-Talentiade-Veranstaltung.

Alle Teilnehmer des Talenttages in Weingarten erhalten bei der Siegerehrung durch Herr Artur Kopka von der Volksbank Weingarten Geschenke und Urkunden überreicht und haben die Chance, sich für die 2. Runde – Bezirksentscheid - zu qualifizieren.

Nach dieser 2. Runde findet dann jedes Jahr, am 03.Oktober, die letzte Runde - der Verbandsentscheid - statt. Daran dürfen aus den acht Handballbezirken jeweils 10 Kinder teilnehmen.

Jede Sportart führt diese Wettbewerbsstufe an einem zentralen Ort in Baden-Württemberg
durch.

Die zwölf besten Sportler des jeweiligen Sportverbandes werden in das VRTalentiade- Team berufen und machen bei den VR-Talentiade-Team-Tagen mit. Das Team darf die große Welt des Sports beim Training mit Stars oder bei einem internationalen Sportevent kennenlernen und wird anschließend in ein Betreuungskonzept eingebunden.

Zahlreiche Informationen, Berichte und Fotos sind auch unter: www.vr-talentiade.de zu finden!

Alle Infos, Berichte und News zum Spieltag unter www.handball-weingarten.de oder auf Facebook TV Weingarten Handball

 

Karim Doghamane

Weingarten im Blick: 24.03.2017

Zwei Banken trauen sich: Raiffeisenbank Ravensburg eG und Volksbank Weingarten eG fusionieren zur VR Bank Ravensburg-Weingarten

Zwei Banken trauen sich: Raiffeisenbank Ravensburg eG und Volksbank Weingarten eG fusionieren zur VR Bank Ravensburg-Weingarten

Dr. Hans-Ulrich Rülke, Landtagsabgeordneter in der FDP/DVP-Fraktion, besuchte am 19. Januar die Volksbank Weingarten.

  • Vorstände beider Banken stellen Fusionspläne vor
  • Neues Institut soll den Namen VR-Bank Ravensburg-Weingarten eG tragen
  • Zahlen der Geschäftsstellen und Mitarbeiter bleiben konstant
  • Fusion im Sommer 2017 vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlungen

Ravensburg/Weingarten (20.02.2017) „Es findet zusammen, was sich perfekt ergänzt. Beide Banken verkörpern die genossenschaftlichen Werte gleichermaßen“, betont Arnold Miller, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Ravensburg eG. Sein Vorstandskollege Wilfried Deyle von der Volksbank Weingarten eG schätzt die Lage ähnlich ein: „Die beiden Geschäftsgebiete passen zusammen wie zwei Teile desselben Puzzles und die Unternehmenskulturen haben große Übereinstimmungen.“ So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Aufsichtsräte beider Banken Ende Januar den Vorständen einstimmig die Aufgabe übertragen haben, die Fusion anzustreben. Die Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Grieb, Ravensburg, und Hans Schnetz, Weingarten, haben die Zustimmung des jeweiligen Aufsichtsratsgremiums zur Absichtserklärung und den Kooperationsvertrag bestätigt. Die ersten Sondierungsgespräche wurden sehr harmonisch und zielstrebig geführt.


Beide Banken teilen schon jetzt gleichermaßen die genossenschaftlichen Werte: Mitgliederverpflichtung, Partnerschaftlichkeit, Transparenz, Solidarität und Bodenständigkeit. Die Ursprünge beider Häuser werden sich auch im neuen Namen der fusionierten Bank wiederfinden: VR Bank Ravensburg-Weingarten eG.


Eine besondere Konstellation für die nun anstehenden Fusionsplanungen bietet der bereits heute geteilte Verwaltungssitz beider Banken in der Georgstraße in Ravensburg. „Wir haben dadurch kurze Wege und können im intensiven Austausch stehen, was Vieles vereinfacht“, sagt Raiffeisenbank-Vorstandsmitglied Bernd Obrist.


Durch die Fusion entstehen Mehrwerte für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter beider Genossenschaftsbanken: „Größe bedeutet auch Stabilität. Mit fast 2 Milliarden Euro betreutem Kundenvolumen können wir unseren Kunden in Zukunft ein noch innovativerer und leistungsstärkerer Partner sowie unseren Mitarbeitern ein noch zukunftssicherer Arbeitgeber sein“, erklärt Michael Buck aus dem Vorstand der Volksbank Weingarten eG. Die geplante VR Bank Ravensburg-Weingarten eG wird über 18 Geschäftsstellen verfügen und eine gemeinsame Bilanzsumme von rund 1 Milliarde Euro vorweisen. „Gemeinsam können wir unsere Beratungskompetenz noch mehr ausbauen, uns weiter spezialisieren und somit noch intensiver auf Kundenbedürfnisse eingehen “, sagt Rainer Widemann, das dienstälteste Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank.


Gleichzeitig kann der Verwaltungsaufwand durch die Fusion gebündelt werden. Der zunehmenden Regulatorik im Bankensektor, die aktuell insbesondere die kleineren Banken in Deutschland beschäftigt, kann somit effizienter begegnet werden. Und auch die derzeit angespannte Ertragslage, verursacht durch die anhaltende Niedrigzinsphase, kann durch eine gemeinsame Bank besser durchschritten werden. Arnold Miller betont jedoch, „beide Banken sind auch aktuell schon sehr gut aufgestellt und kerngesund“. „Als Genossenschaftsbank wissen wir aber - wer seine Kräfte bündelt, wird stärker“, so Wilfried Deyle.

Die konkreten Planungen für die Fusion werden in gemeinsamen Projektgruppen in Angriff genommen. Am 24. und 25. April 2017 werden die jeweiligen Vertreterversammlungen beider Banken über die Fusion abstimmen. Die Zustimmung beider Gremien vorausgesetzt wird die Fusion im Juli 2017 vollzogen.

 

Weitere Informationen

  • Kennzahlen beider Banken:
  Volksbank Weingarten eG Raiffeisenbank Ravensburg eG
Mitglieder 10.206 13.294
Kunden 15.300 26.616
Mitarbeiter nach Köpfen 80 123
Kundenkredite in Mio. € 225 380
Bilanzsumme in Mio. € 287 593
betreutes Kundenvolumen in Mio. € 728 1.155

  • Kennzahlen der neuen fusionierten Bank:
    • Anzahl Mitarbeiter: 203
    • Anzahl Auszubildende: 24
    • Anzahl Mitglieder: 23.500
    • Anzahl Kunden: 41.916
    • Betreutes Kundenvolumen: rund 2 Mrd. Euro
    • Anzahl Geschäftsstellen: 18
    • Bilanzsumme: rund 1 Mrd. Euro

  • Vorstandsmitglieder
    • Wilfried Deyle
    • Michael Buck
    • Arnold Miller
    • Bernd Obrist
    • Rainer Widemann

  • Presseanfragen zur Fusion:
    • Jutta Schirmer
      Bereichsleitung Marketing
      Volksbank Weingarten eG
      Kirchstraße 6, 88250 Weingarten,
      Telefon: 0751/5006-321 / Fax: 0751/5006-8321
      E-Mail: jutta.schirmer@voba-weingarten.de

Jutta Schirmer / Maximilian Leithold