In Bergatreutes Ortsmitte tut sich was

Gemeinde kauft Raiffeisenbank-Gebäude und saniert ihr Rathaus

BERGATREUTE (ric) - Der Bergatreuter Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Raiffeisenbank-Gebäude in der Ortsmitte samt Grundstück zu kaufen. Wie aus einem Bericht im Gemeindeblatt hervorgeht, betragen die Kosten für die Gemeinde insgesamt 970 000 Euro. Der Wert wurde auf knapp über eine Million Euro geschätzt.

Wie bereits berichtet („Bergatreute erneuert sich“, SZ vom 27. September), steht das erste Obergeschoss des Gebäudes leer und wird dann von der Gemeindeverwaltung genutzt, der der Platz im sanierungsbedürftigen Rathaus ausgeht. Angedacht ist, dass die Kämmerei in das Raiffeisenbank-Gebäude einzieht, alle Angelegenheiten für die Bürger, beispielsweise Passwesen oder An- und Abmeldungen, bleiben im Rathaus. Dort soll auch ein Bürgerbüro entstehen. Die Filiale der VR-Bank soll aber erhalten bleiben. Die VRBank wird Mieter der Gemeinde Bergatreute und hat mit dieser einen Mietvertrag auf zehn Jahre geschlossen. Außerdem hat der Gemeinderat Bergatreute die Sanierung des Rathauses und den Neubau einer öffentlichen Toilette (die „Schwäbische Zeitung“ berichtete ebenfalls) beschlossen. Eine Architektin wurde beauftragt, einen Standort für eine öffentliche Toilette im Ortszentrum zu suchen.